Anleitung zur Wasserlaufrichtung beim Terrassenüberdachung selber bauen

Die Wasserlaufrichtung oder auch Wasserlauf wird auch Dachtiefe genannt. Entscheidend ist die Ausrichtung bei jeder Konstruktion und jedem Dachprojekt. Alle Werkstoffe bedürfen einer bestimmten Planungsart. Metalle untereinander sind nicht immer verwendbar, aufgrund des Einflusses von Wasser. Stegplatten müssen immer eine bestimmte Ausrichtung haben, um einen langen Lebenszyklus zu haben. Dieser Lexikon Artikel klärt Sie über alles notwendige auf, was Sie beim Bau einer Terrassenüberdachung und eines Carports beachten müssen, wenn es um die Wasserlaufrichtung geht. Passend dazu werden Sie im Artikel über den Windlauf beziehungsweise die Windlaufrichtung weitere Informationen finden, die bei der Verwendung von allen Platten als Fassade beachtet werden müssen.

Wasserlauf Wasserlaufrichtung Terrassenüberdachungen Wellplatten Durchsichtige Dachplatten

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Welche Wasserlaufrichtung ist beim Bau einer Pergola aus Stegplatten zu beachten?

Stegplatten sollten immer so verlegt werden, dass Sie, wenn Sie von „vorn“ auf das Dach schauen, in die offenen Hohlkammern schauen könnten. Also sollten die Stege und somit die Plattenlänge immer von der Wand zur Dachrinne hin verlaufen, wenn Sie eine Terrassenüberdachung selber bauen, die direkt ans Haus angeschlossen ist. Sie können sich bei einem freistehenden Dach auch an das Gefälle halten. Jedes Dach benötigt zur optimalen Selbstreinigung und zum Wasserablauf eine gewisse Dachneigung. Meist ist die minimale Dachneigung 5°, dazu aber mehr in unserem Artikel über Dachneigungen. Das Gefälle ist mit dem Wasserlauf gleichzusetzen und ist somit ebenso Indiz für den Verlauf der Stege. Die Stege verlaufen entlang des Gefälles.

Benötige ich bei durchsichtigen Wellplatten ein Gefälle beziehungsweise einen Wasserlauf?

Bei Trapez Lichtplatten und Wellplatten ist die Beachtung des Wasserlaufes von höchster Wichtigkeit. Die trapezförmigen Platten und die Sinuswellen sind bei falscher Verlegung im Weg des Wassers. Das Wasser sammelt sich also bei jedem Regen in der Welle und wirkt dauerhaft auf die Platten ein. Nicht nur werden die Platten sehr schnell schmutzig und verlieren den selbstreinigenden Effekt, Sie werden bei stärkeren Schauern schnell Undichtigkeiten feststellen, da die Platten das Wasser nur zu den Seiten abführen könnten. Bitte verlegen Sie daher auch Trapez Lichtplatten und Polycarbonat Wellplatten immer so, dass das Trapez oder die Welle von Anfang bis zum Ende des Gefälles führt. Hier finden Sie unsere durchsichtigen Dachplatten hagelsicher. Besonders empfehlenswert sind unsere Polycarbonat Wellplatten, die nicht nur hagelsicher sind, sondern optisch ebenso mit den Acryl Wellplatten mithalten können.

Wo befestige ich meine Dachrinne?

Dachrinnen und besonders unsere Kastenrinne Aluminium lassen sich an das Ende des Wasserlaufes befestigen. Wichtig ist, dass der Ablauf korrekt zur Dachrinne hin verläuft und durch keine Hindernisse behindert wird. So kann die Entwässerung korrekt geplant werden. Bei allen Platten ist zu beachten, dass Sie die Plattenlänge ca. 3,5 cm bei unserer Aluminium Dachrinne länger planen sollten. Hört die Platte an der Kante der Dachrinne auf, kann Wasser sich unter die Platte schleichen und so nicht korrekt ablaufen.

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