Kaufberatung Terrassendach

Welche Doppelstegplatten für die Terrassenüberdachung?

Kurzantwort: Für die meisten Terrassenüberdachungen ist eine 16 mm starke Doppelstegplatte aus Polycarbonat die richtige Wahl. Ob sie bei dir reicht, entscheiden zwei Maße: die Plattenbreite und der Abstand zwischen den Querauflagern. Laut Herstellerdatenblatt trägt eine 980 mm breite 16-mm-Platte bei 0,75 kN/m² Schneelast je nach Typ 3,25 bis 4,2 m frei. 25 oder 32 mm brauchst du bei großen Spannweiten, hoher Schneelast oder wenn der Raum darunter warm bleiben soll.

16 mmStandard fürs Terrassendach5°Mindestneigung laut Hersteller±2 mmMaßzuschnitt, gratis
Paar entspannt abends unter einem Terrassendach mit opalen Doppelstegplatten (Symbolbild)
Beispielbild, KI-erstellt: Terrassendach mit 16 mm Doppelstegplatten weiß-opal auf Alu-Verlegeprofilen. Zum fertigen Aufbau gehört zusätzlich eine Regenrinne an der Vorderkante.
01 — Die Entscheidung

Fünf Fragen, eine passende Platte.

Bei Doppelstegplatten geht es selten um „die beste Platte“. Es geht darum, welche Platte zu deinem Dach passt. Welche Doppelstegplatten für die Terrassenüberdachung richtig sind, klärst du mit diesen fünf Fragen. Alle Zahlen stammen aus Herstellerunterlagen, die Quellen stehen am Ende.

1

Wie viel Schnee muss dein Dach tragen?

Das hängt von deiner Schneelastzone und der Höhe deines Grundstücks ab.

2

Wie weit liegen die Sparren auseinander?

Das bestimmt die Plattenbreite.

3

Wie lang ist das freie Feld?

Der Abstand zwischen zwei Querauflagern entscheidet, ob 16 mm reicht.

4

Wie viel Licht, wie viel Hitze?

Das entscheidet über die Farbe der Platte.

5

Wie groß ist dein Hagelrisiko?

Das entscheidet über Standard- oder Premium-Platte.

02 — Material

Polycarbonat oder Acrylglas?

Für eine Terrassenüberdachung empfehlen wir Polycarbonat. Der Grund ist die Schlagzähigkeit. Laut Hersteller Brett Martin ist Polycarbonat bis zu 200-mal schlagunempfindlicher als Glas. Alle 16-mm-Platten der Marke Marlon überstehen im Pfeilfalltest mehr als 27 Nm.

Acrylglas ist glasklarer und wirkt hochwertiger. Dafür ist es spröder und schwerer. Eine 16-mm-Acrylplatte wiegt rund 4,0 kg/m², eine 16-mm-Polycarbonatplatte mit X-Struktur rund 2,5 kg/m². Beim Brandverhalten liegen die Marlon-Platten mit X- und 3-fach-Struktur bei B-s1,d0, Acrylglas bei E (beides nach EN 13501-1). Die Einstufung der Premium Longlife findest du auf ihrer Produktseite.

Unsere Empfehlung: Polycarbonat für fast alle Terrassendächer. Acrylglas nur, wenn dir die Optik sehr wichtig ist und dein Dach wenig Hagel abbekommt. Den ausführlichen Vergleich findest du im Ratgeber Unterschied zwischen Acryl und Polycarbonat.
03 — Stärke

Welche Stärke? Schneelast und Spannweite entscheiden.

Hier passieren die meisten Fehlkäufe. Viele wählen die Stärke nach Gefühl oder Preis. Entscheidend ist aber, ob die Platte die Last an deinem Ort sicher trägt. Das prüfst du in drei Schritten.

Schritt 1: Schneelast an deinem Ort

Deutschland ist nach DIN EN 1991-1-3 mit Nationalem Anhang in fünf Schneelastzonen eingeteilt. Für jede Zone gibt es einen Mindestwert für die Schneelast am Boden. Auf einem Dach mit bis zu 30° Neigung rechnet man mit 80 % davon.

Schneelastzonen in Deutschland: Mindestwerte für tiefere Lagen
ZoneSchneelast am Boden (Mindestwert)Last auf dem Dach (× 0,8)
10,65 kN/m²ca. 0,52 kN/m²
1a0,81 kN/m²ca. 0,65 kN/m²
20,85 kN/m²ca. 0,68 kN/m²
2a1,06 kN/m²ca. 0,85 kN/m²
31,10 kN/m²ca. 0,88 kN/m²

Das sind die Mindestwerte für tiefere Lagen. Je höher dein Grundstück liegt, desto höher ist die Last. Deine Zone erfährst du beim Bauamt oder über eine Schneelastkarte. Quelle: DIN EN 1991-1-3/NA, siehe auch Merkblatt Schneelast, LBV Brandenburg.

Wichtig zu wissen: Ein Terrassendach sitzt fast immer unter einem höheren Hausdach. Von dort kann Schnee abrutschen, und an der Hauswand sammelt sich Schnee an. Das kann die Last auf dem Terrassendach deutlich erhöhen. Diese Zusatzlast muss die Statik berücksichtigen. Plane in solchen Fällen nicht mit dem Mindestwert aus der Tabelle.

Schritt 2: Plattenbreite und Sparrenabstand

Die Platten liegen mit ihren Längsseiten in Profilen auf den Sparren. Bei unseren Profilsystemen ist das Achsmaß der Sparren die Plattenbreite plus 25 mm (980 mm → 1.005 mm, 1.200 mm → 1.225 mm). Bei anderen Systemen gilt deren Anleitung.

Im Shop gibt es die 16-mm-Platten meist in 980 mm und 1.200 mm Breite. Schmalere Platten brauchen mehr Sparren, tragen aber deutlich weiter. Das siehst du gleich in der Tabelle.

Schritt 3: Freie Spannweite ablesen

Die Hersteller geben an, wie weit eine Platte zwischen zwei Querauflagern frei tragen darf. Querauflager sind zum Beispiel der Wandbalken oben, eine Querpfette in der Mitte und die Pfette vorne. Die Platte liegt dabei an allen Seiten mindestens 20 mm im Profil.

Maximaler Abstand zwischen zwei Querauflagern bei 16 mm (Herstellerwerte)
Last auf dem DachMarlon X-Struktur 16 mm, 980 mm breitMarlon X-Struktur 16 mm, 1.250 mm breitExolon/Makrolon 5X/16-25, 980 mm breitExolon/Makrolon 5X/16-25, 1.200 mm breit
0,75 kN/m²3,25 m2,20 m4,2 m3,5 m
1,00 kN/m²2,35 m1,80 m3,2 m3,0 m
1,25 kN/m²2,00 m1,58 m2,7 m2,4 m
1,50 kN/m²1,75 m1,43 m2,2 m2,1 m

Quellen: Brett Martin, Datenblatt Marlon ST 16 mm X-Wall (03/2022), Sicherheitsfaktor 1,2. Covestro, Datenblatt Makrolon multi UV 5X/16-25 (06/2016), heute als Exolon multi UV 5X/16-25 geführt, Sicherheitsfaktor 1,3.

So liest du die Tabelle:

  • Liegt deine Dachlast zwischen zwei Zeilen, nimm immer die höhere Zeile.
  • Der Marlon-Wert gilt für 1.250 mm Breite. Mit einer 1.200 mm breiten Platte liegst du damit auf der sicheren Seite.
  • Die Hersteller prüfen unterschiedlich. Vergleiche deshalb nicht Marke gegen Marke. Nimm immer die Werte der Platte, die du kaufst.
  • Die Tabelle gilt nur für die Platten. Sparren, Pfetten und Pfosten müssen getrennt bemessen werden.
Beispiel: 3 m tiefes Terrassendach. Der Abstand vom Wandbalken bis zur vorderen Pfette beträgt 3,0 m, eine Querpfette gibt es nicht.
Zone 2, tiefe Lage (ca. 0,68 kN/m²): Du liest in der Zeile 0,75 kN/m² ab. Die Marlon X-Struktur in 980 mm schafft 3,25 m, das passt. In 1.250 mm Breite schafft sie nur 2,20 m. Dann brauchst du eine Querpfette.
Zone 3, tiefe Lage (ca. 0,88 kN/m²): Du liest in der Zeile 1,00 kN/m² ab. Die Marlon X-Struktur in 980 mm schafft 2,35 m, das reicht nicht. Die Exolon 5X/16-25 in 980 mm schafft 3,2 m, das passt.
Breite und Plattentyp machen bei gleicher Stärke einen großen Unterschied. Oft ist die schmalere Platte die günstigere Lösung als eine dickere.
04 — Struktur

Doppelsteg, 3-fach, X-Struktur.

„Doppelstegplatte“ ist der Oberbegriff. Innen unterscheiden sich die Platten stark. Mehr innere Lagen und schräge Stege machen die Platte steifer und dämmen besser. Dafür kommt etwas weniger Licht durch.

16-mm-Platten im Shop im Vergleich
PlatteStrukturLicht (klar)U-WertGewicht
Marlon 3-fach-Strukturdrei Lagenca. 77 %2,4 W/m²Kca. 2,7 kg/m²
Marlon X-Strukturdiagonale Innenstegeca. 66 %2,0 W/m²Kca. 2,5 kg/m²
Exolon IQ Relax 16 mm (Typ 5X/16-25)5-fach mit X-StrukturIQ Relax: ca. 47 %2,0 W/m²Kca. 2,4 kg/m²

Quellen: Brett Martin, Arbeiten mit Marlon ST (2024) und Datenblatt X-Wall (2022). Covestro, Datenblatt 5X/16-25 (2016).

Zwei 16-mm-Doppelstegplatten mit X-Struktur nebeneinander, eine klar und eine weiß opal, mit sichtbaren diagonalen Innenstegen im Querschnitt
X-Struktur im Querschnitt: Die diagonalen Innenstege machen die Platte steifer als eine einfache Doppelstegplatte.
Unsere Empfehlung: Die Marlon X-Struktur ist für die meisten Terrassendächer der beste Mix aus Steifigkeit, Licht und Preis. Die 3-fach-Struktur lässt am meisten Licht durch und passt gut an Nord- und Ostseiten.
05 — Licht & Hitze

Klar, opal, bronze oder IQ Relax?

Unter einer klaren Platte wird es im Sommer schnell heiß. Zwei Werte helfen dir bei der Wahl: Die Lichtdurchlässigkeit sagt, wie hell es unter dem Dach ist. Der g-Wert sagt, wie viel Sonnenenergie durchkommt. Je niedriger er ist, desto weniger heizt sich die Terrasse auf.

Herstellerwerte für die 16-mm-Platte 5X/16-25 je Farbe
FarbeLichtg-Wert
klarca. 70 %ca. 62 %
weiß (opal)ca. 55 %ca. 54 %
IQ Relaxca. 47 %ca. 44 %
bronzeca. 26 %ca. 45 %

Quelle: Covestro, Datenblatt Makrolon multi UV 5X/16-25 (06/2016). Im Shop führen wir diese Platte als Exolon IQ Relax 16 mm. Die anderen Farben stehen hier zum Vergleich; klare und weiße 16-mm-Platten gibt es bei uns von Marlon.

Das Überraschende: Bronze macht dunkel, aber nicht kühler als IQ Relax. Beide lassen etwa gleich viel Sonnenenergie durch. IQ Relax ist dabei fast doppelt so hell.

Unsere Empfehlung nach Himmelsrichtung:

  • Süd und West: IQ Relax oder opal. So bleibt es hell, ohne dass es unter dem Dach zu warm wird.
  • Ost: opal oder klar, je nachdem wie viel Morgensonne du willst.
  • Nord: klar. Hier zählt jedes Prozent Licht.

Willst du später zusätzlich beschatten? Eine Innenbeschattung sollte laut Verlegeanleitung weiß oder hitzereflektierend sein und mindestens 120 mm Abstand zur Platte haben. Passend dazu gibt es Sonnenschutz-Plissees für Terrassenüberdachungen.

Vier 16-mm-Doppelstegplatten mit 3-fach-Struktur nebeneinander in klar, weiß opal, graphit und braun
Gleiche Platte, vier Farben: klar, weiß opal, graphit und braun. Je dunkler, desto weniger Licht, aber nicht automatisch weniger Hitze.
06 — Hagel

Wann sich die Premium-Platte lohnt.

Polycarbonat ist von Natur aus sehr schlagzäh. Laut Brett Martin eignen sich schon die Standard-Platten der Marke Marlon für Gegenden, in denen Hagelstürme vorkommen.

Für die Marlon-Platten beschreibt Brett Martin in den Garantiebedingungen einen Hagelsimulationstest: Hagelkörner mit 20 mm Durchmesser bei 21 m/s. Für die Marlon Premium Longlife 16 mm in glasklar nennt der Hersteller 10 Jahre Herstellergarantie; farbige Platten sind davon nicht erfasst. Was die Garantie genau abdeckt und unter welchen Bedingungen, steht in den Garantiebedingungen von Brett Martin.

Unsere Empfehlung: Die Premium-Platte lohnt sich, wenn es bei dir schon Hagelschäden gab oder das Dach frei und ungeschützt liegt. In allen anderen Fällen reicht die X-Struktur.
07 — 25 oder 32 mm

Wann dickere Platten die bessere Wahl sind.

Dickere Platten haben zwei Vorteile: Sie dämmen besser und tragen weiter.

Dämmung (U-Wert, je niedriger desto besser):

  • 16 mm: 2,0 W/m²K
  • 25 mm: 1,3 W/m²K
  • 32 mm: 1,1 W/m²K

Quelle: Produktdaten der Exolon-Wärmeschutzplatten im Shop.

Tragfähigkeit: Eine 32 mm starke 7-fach-Platte (Makrolon multi UV 7M/32-28) trägt laut Datenblatt bei 1,0 kN/m² und 1.200 mm Breite bis 5,2 m frei. Die 16-mm-Platte 5X/16-25 schafft bei gleicher Last und Breite 3,0 m.

Nimm 25 oder 32 mm, wenn:

  • du die Terrasse als Kaltwintergarten oder beheizten Raum nutzen willst,
  • dein Dach tief ist und du keine Querpfette einbauen willst,
  • du in einer hohen Schneelastzone oder in höherer Lage wohnst.

Für ein normales, offenes Terrassendach brauchst du keine 25 oder 32 mm. Der Aufpreis ist deutlich: Die Wärmeschutzplatten kosten etwa das Doppelte bis Dreifache einer 16-mm-Platte mit X-Struktur (ab 18,99 €/m², Stand 24.10.2026). Denk auch an die passenden Aluprofile für 25 mm oder 32 mm.

08 — Checkliste

Vor der Bestellung: sieben Punkte.

1

Dachneigung prüfen.

Die Hersteller verlangen mindestens 5°, das sind 9 cm Gefälle pro Meter. Rechne nach mit dem Ratgeber Dachneigung berechnen.

2

Schneelastzone und Höhe klären.

Denk an Schnee, der vom Hausdach rutschen kann.

3

Sparrenabstand messen.

Mit dem Zollstock, nicht schätzen.

4

Freies Feld messen.

Abstand zwischen den Querauflagern mit der Tabelle oben abgleichen. Reicht es nicht, wähle eine schmalere Platte, einen steiferen Typ oder eine Querpfette.

5

Farbe nach Himmelsrichtung wählen.

Süd und West eher IQ Relax oder opal.

6

Profile in der richtigen Stärke bestellen.

Und Platz für die Wärmeausdehnung lassen: laut Hersteller rund 3 mm pro Meter.

7

Auf Maß bestellen.

Wir schneiden die Platten kostenlos auf ±2 mm zu. Das spart Verschnitt und Ärger mit Ausrissen.

Am schnellsten geht es mit dem Terrassendach-Konfigurator. Platten, Profile und Zubehör werden dort zusammen gerechnet. Wie du danach verlegst, zeigt der Ratgeber Stegplatten verlegen.
Downloads

Erst lesen, dann bestellen.

Die wichtigsten Unterlagen als PDF, kostenlos:

Verlegeanleitung Stegplatten.

PDF · alle Plattentypen

Auflager, Profile, Abdichtung, Dehnungsspiel. PDF öffnen

Datenblatt Marlon ST 16 mm X-Wall.

PDF · mit Lasttabelle

Aufbau, Gewicht, Lichtdurchlass, Wärmedämmung und freie Spannweiten. PDF öffnen

Exolon Montage-Handbuch.

PDF · Hersteller-Handbuch

Lagerung, Bearbeitung, Montage und Reinigung von Exolon-Platten. PDF öffnen

09 — Häufige Fragen

Was Bauherren vor dem Kauf fragen.

Welche Doppelstegplatten für die Terrassenüberdachung sind die besten?
Für die meisten Terrassendächer ist Polycarbonat in 16 mm mit X-Struktur die beste Wahl. Sie ist steif, schlagzäh und günstig. Ob sie bei dir reicht, hängt von Schneelast, Plattenbreite und dem Abstand der Querauflager ab.
Reichen 10 mm Doppelstegplatten für ein Terrassendach?
Für ein Terrassendach empfehlen wir 16 mm. Dünnere Platten brauchen deutlich engere Auflagerabstände. 10 mm eignen sich eher für Gewächshäuser oder kleine Vordächer.
Soll ich 980 mm oder 1.200 mm breite Platten nehmen?
Schmalere Platten tragen weiter. Bei 0,75 kN/m² schafft die Marlon X-Struktur 16 mm in 980 mm Breite 3,25 m, in 1.250 mm Breite nur 2,20 m. Mit 1.200 mm breiten Platten liegst du mit diesem Wert auf der sicheren Seite. Bei tiefen Dächern ist 980 mm oft die bessere Wahl.
Welche Farbe heizt sich am wenigsten auf?
IQ Relax hat bei der 16-mm-Platte 5X/16-25 den niedrigsten g-Wert mit ca. 44 %. Bronze liegt mit ca. 45 % fast gleich, ist aber deutlich dunkler.
Wie viel Gefälle braucht ein Terrassendach mit Doppelstegplatten?
Mindestens 5°, das sind 9 cm pro Meter Dachlänge. Das gilt laut Herstellern für Polycarbonat und für Acrylglas-Stegplatten.
Brauche ich für mein Terrassendach eine Statik?
Ob du eine Genehmigung oder einen statischen Nachweis brauchst, regelt die Landesbauordnung. Frag beim Bauamt nach. Die Herstellerwerte zur Platte ersetzen keine Statik für die Unterkonstruktion.
Fazit

16 mm reicht meistens. Prüf aber drei Dinge.

Welche Doppelstegplatten für die Terrassenüberdachung passen? In den meisten Fällen reicht eine 16-mm-Platte aus Polycarbonat mit X-Struktur. Prüf vor dem Kauf aber drei Dinge: die Schneelast an deinem Ort, die Plattenbreite und den Abstand der Querauflager. Für Süd- und Westdächer lohnt sich IQ Relax oder opal. Zu 25 oder 32 mm greifst du nur, wenn du dämmen willst oder große Felder ohne Querpfette überbrücken musst.

Du willst Farbe und Struktur erst in der Hand haben? Dann bestell vorab ein Muster.

Quellen

Woher die Zahlen kommen.

  1. Brett Martin: Marlon ST 16 mm X-Wall, Produktdatenblatt PST_16_XW_0_25, 14.03.2022 (Lasttabelle, Licht, U-Wert, Gewicht)
  2. Covestro: Makrolon multi UV 5X/16-25, Produktdatenblatt 06/2016 (Lasttabelle, Licht, g-Wert, U-Wert)
  3. Exolon Group: Technisches Handbuch multi UV, MF0340, 2024 (Typenbezeichnung 5X/16-25, Mindestneigung 5°, Lastermittlung)
  4. Covestro: Makrolon multi UV 7M/32-28, Produktdatenblatt 04/2018 (Lasttabelle 32 mm)
  5. Brett Martin: Arbeiten mit Marlon ST, 2024 (Eigenschaftstabelle, Pfeilfalltest, Schlagzähigkeit, Mindestneigung)
  6. Brett Martin: Garantie für Marlon ST Longlife (Hagelsimulationstest)
  7. DIN EN 1991-1-3 mit Nationalem Anhang (Schneelastzonen, Formbeiwert 0,8)
  8. Verlegeanleitung Stegplatten aus Polycarbonat, 2020 (Sparrenabstand, Innenbeschattung)
  9. HIGHLUX: Verlegeanleitung Stegplatten (Mindestneigung Acrylglas 5°)
  10. Produktdaten im Shop stegplattenversand.de, abgerufen am 22.10.2026 (U-Werte 25/32 mm, Breiten) und 24.10.2026 (Preise)

Unsicher, welche Platte zu deinem Dach passt?

Unser Fachteam rechnet deine Maße gerne gegen. Beratung kostenlos, Maßzuschnitt gratis.

Daimlerstraße 4, 45891 Gelsenkirchen · kontakt@stegplattenversand.de