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Acryl-Wellplatten als Bausatz — 92 % Licht, und das bleibt so.
Acrylglas aus Plexiglas®-Rohmasse vergilbt nicht: Der UV-Schutz sitzt in der Masse, nicht in einer Beschichtung. Deshalb gibt der Hersteller 20 Jahre UV-Garantie — doppelt so lange wie auf Polycarbonat. Acht Bausätze im Sinus-Profil 76/18, in vier Oberflächen und drei Farben, auf Maß zugeschnitten.
Was 20 Jahre UV-Garantie praktisch bedeuten.
Bei vielen Kunststoffplatten liegt der UV-Schutz als dünne Schicht auf der Oberfläche. Bei Acrylglas aus Plexiglas®-Rohmasse steckt er im gesamten Material. Das ist der Grund für die doppelte Garantiezeit — und dafür, dass die Platte auch nach Jahren noch die Helligkeit hat, die sie beim Kauf hatte.
keine Vergilbung
Was du beim Kauf siehst, siehst du in fünfzehn Jahren noch. Gerade bei getönten Platten zeigt sich mindere Qualität zuerst am ausgebleichten Farbton.
bis 92 %
Kein anderes Welldach im Sortiment lässt mehr Licht durch. Polycarbonat kommt auf maximal 86 %. Für Nordterrassen und Räume hinter dem Dach zählt jedes Prozent.
weicher Lichteinfall
Acryl bricht Licht anders als Polycarbonat — der Eindruck kommt Glas näher. In Verbindung mit einer geprägten Oberfläche ergibt das ein besonders gleichmäßiges Licht.
Glatt, Wabe, Perle oder C-Struktur — zwei Prozentpunkte, ein großer Unterschied.
Die Prägung kostet kaum Helligkeit: 90 % bei allen drei strukturierten Varianten gegenüber 92 % bei glatt. Was sie ändert, ist der Blick nach oben — und wie sichtbar Verschmutzung wird.
| Oberfläche | Licht | Charakter | ab |
|---|---|---|---|
| glatt | 92 % | ungestörte Sicht nach oben, zeigt aber jeden Wassertropfen | 159,28 € |
| Wabe | 90 % | deutlich sichtbare Prägung, kaschiert Schmutz gut | 180,74 € |
| Perle | 90 % | feinste Prägung — da, aber unaufdringlich | 169,94 € |
| C-Struktur | 90 % | markanteste Optik, auch Eiskristall genannt | 169,94 € |
Klar, bronze oder graphit — wie viel Sonne soll durch?
Die Einfärbung entscheidet über Helligkeit und Hitze unter dem Dach. Anders als bei den Oberflächen geht es hier um deutliche Sprünge.
klar
Maximale Helligkeit. Richtig, wenn Räume hinter dem Dach Tageslicht brauchen oder die Fläche ohnehin im Schatten liegt.
bronze
Warm-goldener Ton, der zu Holz, Klinker und Naturstein passt. In C-Struktur bleiben 70 % Licht, in Wabe 60 % — dieselbe Farbe, zwei Stärken.
graphit
Neutralgrau statt warm. Passt zu anthrazitfarbenen Profilen und modernen Fassaden, gibt es in Wabe und Perle.
Drei Punkte, die vor dem Kauf zählen.
Wir führen beide Werkstoffe — deshalb hier offen, wo Acrylglas nicht die richtige Wahl ist.
bricht statt nachzugeben
Unter Bäumen mit Astfall oder in hagelgefährdeter Lage ist Polycarbonat die robustere Wahl.
normal entflammbar
E nach EN 13501-1, B2 nach DIN 4102. Wo Auflagen die Klasse B verlangen — Grenzbebauung, gewerbliche Vordächer —, ist Acryl nicht zulässig.
engere Lattung nötig
Acryl braucht alle 850 mm eine Auflage, Polycarbonat kommt mit 1.200 mm aus. Bei bestehender Unterkonstruktion kann das eine Nachrüstung bedeuten.


















