Terrassendach 4×3 m selber bauen.
Du baust deine Überdachung an einem verlängerten Wochenende — wenn Maße, Profile und Reihenfolge stimmen. Wir führen dich vom Bauamt bis zum letzten Anti-Dust-Tape.
Vom leeren Garten zur fertigen Überdachung.
4×3 m Grundfläche, 16 mm Polycarbonat-Stegplatten, Aluminium-Profilsystem, Befestigung an der Hauswand. Jeder Schritt ist Pflicht — überspringe keinen.
Genehmigung klären.
Bauamt-AnrufVor dem ersten Pfosten: Anruf beim Bauamt. NRW genehmigt 4×3 m an der Hauswand meist verfahrensfrei, Bayern verlangt Bauantrag ab 30 m³, Baden-Württemberg häufig schon ab 20 m². Lass dir die Aussage schriftlich geben.
Dachneigung berechnen.
min. 5°Bei 3 m Auskragung heißt 5° Neigung: Wandanschluss 26 cm höher als Vorderkante. Unter 5° bleibt Wasser stehen, Algen-Schleier nach einem Sommer garantiert. Detail-Berechnung.
Material-Stückliste.
4 Platten + 5 ProfileFür 4×3 m brauchst du exakt: 4 Stegplatten 980×3100 mm in 16 mm, 3 Mittelprofile + 2 Randprofile + 1 Wandanschluss + 1 Traufprofil, 32 Edelstahl-Schrauben A2 mit EPDM-Kalotten, 8 m Anti-Dust-Tape. Komplett-Bausatz spart die Stückliste.
Punktfundamente setzen.
Pflicht 80×80 cm 80 cm tiefZwei Pfosten vorne, je 80×80 cm Punktfundament, 80 cm tief (frostfrei). Beton C25/30, H-Pfostenanker einbetonieren, 24 Stunden aushärten. Lose Aufstellen auf Gehwegplatten ist kein Bauen.
Pfetten und Sparren montieren.
KVH 80×120Wandanschluss-Pfette KVH 80×120 mm waagerecht an die Hauswand, Schraubabstand 60 cm in tragenden Untergrund. Sparren KVH 80×120 mm im Achsabstand 1.040 mm — exakt der Plattenbreite minus Profilfräsung.
Mittelprofile vor Plattenlegen.
EPDM + A2Die Unterprofile aus Aluminium kommen jetzt — direkt auf die Sparren, mit EPDM-Dichtung und Edelstahl-Schraube A2 alle 50 cm. Wichtig: Profile dürfen sich später ausdehnen. 2 mm Spiel in den Schraublöchern, sonst beult das Alu im Sommer auf.
Erste Platte einlegen.
UV-Seite obenSchutzfolie aufrollen, nicht abziehen. Aufdruck mit „UV-protected this side up“ zeigt zur Sonne — verkehrt herum verlierst du 70 % der Lebensdauer. Stege laufen in Gefäll-Richtung, damit Kondenswasser nach unten ablaufen kann.
Plattenfeld komplettieren.
4 mm DehnungsfugeReihe für Reihe weitermachen, jede Platte mit 4 mm Dehnungsfuge zur nächsten. Schutzfolie an den Rändern auf 5 cm zurückrollen — der Rest bleibt drauf, bis das Dach steht.
Anti-Dust-Tape + Endprofile.
oben dicht, unten perforiertOberkante: Anti-Dust-Tape (geschlossen, alukaschiert) — hält Staub und Insekten aus den Stegen. Unterkante: Diffusions-Tape mit Mikro-Perforation, lässt Kondenswasser raus. Beides falsch herum = grüne Stege nach 18 Monaten.
Wandanschluss + Funktions-Test.
Wasserschlauch-ProbeWandanschluss-Profil mit EPDM-Lippe gegen die Hauswand. Traufprofil mit Tropfnase an die Vorderkante. Schutzfolie komplett abziehen. Gartenschlauch auf den Wandanschluss halten — zwei Minuten beobachten. Läuft alles nach vorne ab? Fertig.
Was Selbstbauer immer wieder fragen.
Brauche ich für 4×3 m wirklich eine Genehmigung?
Reichen 5° Dachneigung wirklich?
Warum 16 mm Polycarbonat — nicht 10 mm?
Punktfundamente oder Gehwegplatten?
Was passiert mit UV-Seite verkehrt herum?
Wie lange hält das Dach?
Was kostet das Material für 4×3 m komplett?
Maßgenauer Zuschnitt für dein Projekt.
Du musst nicht jede Schraube einzeln bestellen. Unser Bausatz-Konfigurator rechnet Maße, Profile und Befestigung in einem Durchlauf. Bei Sondermaßen ruf an — Fachteam plant mit dir.
Stückliste vorkonfiguriert geliefert.
Daimlerstraße 4, 45891 Gelsenkirchen · kontakt@stegplattenversand.de · 10 Jahre UV-Garantie

















